Einsatzchronik
Seit der Gründung der Feuerwehr Dahlbruch im Jahr 1900, hatten die Kameraden viele Brände zu bekämpfen. Hier sind ein paar der spektakulärsten Einsätze, die gemeistert werden mussten, aufgelistet.
| Datum | Einsatz |
| 6. September 1901 | Brand in der Schreinerei der Maschinenfabrik |
| Jahr 1913 | Brand der Güterabfertigung am Dahlbrucher Bahnhof |
| Jahr 1932 | Brand im Haus Kiehl an der alten Landstraße |
| Während der Weltkriege kam es zu zahlreichen Einsätzen. Zum Beispiel wurde Löschhilfe nach Bombenangriffen in Siegen geleistet | |
| 14. Juni 1963 | Die Düngefabrik in Lützel steht in Flammen |
| 5. Dezember 1965 | Dachstuhlbrand im Hotel Müller in Hilchenbach |
| 15 Juni 1968 | Nach einem Wolkenbruch mussten mehrere Keller und einen Tag später die Baugrube des sich im Bau befindlichen Hallenbades leergepumpt werden |
| 25 Januar 1969 | Brand der Firma Sieper in Müsen |
| 16. November 1974 | Unterstützung bei einem Großbrand des 250 Jahre alten Haus Menn in Hilchenbach |
| 27 November 1974 | Brand der Bitumenanlage der Firma Eisenbau Krämer |
| 7. Juni 1975 | Schwelbrand in der Sandstrahlanlage der Schloemann Siemag |
| 21. Oktober 1976 | Wohnhausbrand in Müsen. Das Feuer brach aus als der Löschzug Müsen einen schon lange geplanten Familienausflug umsetzte. Durch den Brand musste die Müsener Str. gesperrt werden wodurch auch der Müsener Löschzug aufgehalten wurde und somit über den Altenberg fahren musste um den Ausflug nicht schon kurz nach Reiseantritt beenden zu müssen |
| 20. August 1982 | Brand im Dahlbrucher Hof. Bei Eintreffen musste festgestellt werden, dass nicht wie angenommen die Küche, sondern der südliche Dachstuhl und die oberen Räume in voller Ausdehnung brannten |
| 26. April 1983 | Vollbrand des Heimwerkermarktes Runkel |
| 21. Juni 1984 | Brand Hof Winterbach |
| Februar 1990 | Orkan in Dahlbruch, wodurch die Feuerwehr Pausenlos im Einsatz war |
| 24. Februar 1993 | Trozt eisiger Kälte von -18 C musste die Feuerwehr Dahlbruch zu einem Zimmerbrand in der Wiesenstraße ausrücken. Dort angekommen bot sich den Kameraden ein Bild des Schreckens. Ein Zimmerbrand der sich über das Treppenhaus bis in den Dachstuhl vorgearbeitet hatte wütete in dem Haus, in dem sich auch noch Personen befanden. Schnell wurde die Menschenrettung über die Drehleiter eingeleitet um schlimmstes zu verhindern. Durch die tatkräftige Unterstützung der benachbarten Feuerwehren (Müsen, Allenbach, Hilchenbach) konnte schließlich der Brand gelöscht werden. |
| 25. Januar 1997 | Brand der Firma Schrag in Hilchenbach. Bereits bei Eintreffen des Löschzuges Hilchenbach stand die Fabrikhalle in Vollbrand, woraufhin die Feuerwehr der gesamten Stadt Hilchenbach alarmiert wurde. Die Bewohner der umliegenden Gebäude mussten evakuiert werden. Trotz des enormen Löschangriffs und des vollen Engagements der Einsatzkräfte konnte die Fabrikhalle nicht gerettet werden und ein Sachschaden von mehreren Millionen DM entstand. |
| 18. / 19. Januar 2007 | Der Orkan Kyrill fegte durchs Siegerland und verursachte erhebliche Sachschäden und Stromausfälle durch umgestürzte Bäume. Abends mussten die Aufräumarbeiten abgebrochen werden, da es für die Kameraden zu gefährlich wurde. Es wurden nur noch Personenrettungen durchgeführt. |
| 19. Februar 2009 | Bei dem Scheunenbrand in Oberndorf verbrannten über 200 Hühner. Auch Heu und Futtervorräte konnten nicht gerettet werden. Lediglich 45 Mastbullen konnten in der Scheune verbleiben. Die Tiere verhielten sich sehr ruhig und verfolgten interessiert die Löscharbeiten der 112 Feuerwehrleute. |
| 28. Juli 2010 | Zu einem gemeldeten Zimmerbrand in Müsen rückten am Abend des 28. Juli um 22:54 Uhr die Löschzüge Dahlbruch, Hilchenbach, Müsen und Kredenbach sowie die Kreuztaler Drehleiter aus. Als die Kameraden an der Einsatzstelle eintrafen quoll dicker schwarzer Qualm aus dem Gebäude. Nach einer Durchzündung stand der Dachstuhl in Vollbrand und wurde hauptsächlich über die beiden Drehleitern bekämpft. |
| 01.01.2011 |
Bereits nach fünf Stunden des neuen Jahres mussten die Feuerwehren Müsen, Dahlbruch und Hilchenbach zu einem Feuer 4 im Müsener Feriendorf ausrücken. Bei Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stand das Ferienhaus bereits in Vollbrand und die Flammen schlugen aus dem Dach. Aufgrunddessen konnte das Feuer nur von aussen bekämpft werden, da ein Innenangriff für die Kameraden nicht zu verantworten gewesen wäre. Da Strom und Gas abgestellt werden mussten, wurde kurzerhand eine provisorische Unterkunft in der Turnhalle errichtet. Die Löscharbeiten zogen sich bis in die Mittagstunden hinein. Glücklicherweise befanden sich die Hausbewohner zur Unglückszeit nicht in ihrem Haus. Jedoch entstand ein enormer Sachschaden. |